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Was empfindest du beim Wort „Flüchtlinge“? #mundaufmachen

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Zum aktuellen Anlass, etwas Weltgeschehen aus meiner Sicht || #mundaufmachen

In den letzten Wochen war es keine einfache Zeit, besondern keine einfache für die Heimatvertriebenen, aber auch keine einfache für Deutschland, Europa und die Welt. Beobachten wir das letzte Wochenende und die generell aktuelle Situation in den Kriegsgebieten wissen wir alle, dass es in naher Zukunft noch dicker kommt. Immer mehr Flüchtlinge kommen nach Europa – größtenteils aber nach Deutschland. Ich bin mir ganz sicher, dass jeder im Bekanntenkreis auch mitbekommt, wie verschieden die Meinungen der einzelnen sind. Meine Freunde dürften über Facebook und Twitter schon meine Meinung mitbekommen haben, denn ich versuche die Lügen vom rechten Lager immer wieder zu entkräften. Aber leider gibt es mehrere Probleme, die das Ganze nicht einfacher gestalten:

  1. Das nervigste Problem ist unsere Politik… Schon seit Jahrzehnten sehen wir, dass sie weniger ans Volk denkt, eher mehr an ihr Image in der Welt. Dabei möchte ich mich nicht auf die rechte Seite stellen, denn bei Katastrophen zu helfen und dabei Geld zu spenden, egal ob es jetzt die Flüchtlinge oder die Griechen oder Menschen sonst wo in der Welt  sind. Als reiche Nation muss man auch aktiv sein. Das ist okay und wichtig! Aber wie kann es sein, dass jede Art von Regierung macht, was sie will? Warum werden Wahlversprechen gebrochen, warum wird Datenschutz ignoriert, warum soll eine Maut kommen, warum müssen wir immer mehr zahlen? Das ist mein Problem mit unserer Regierung. Angefangen hatte es damals schon, als die Mehrwertsteuer erhöht wurde. Gestritten wurde sich über 17 oder 18 %… geeinigt haben sie sich dann „halt“ auf 19%. Auch in der aktuellen Situation haben sie -meiner Meinung nach – zu spät reagiert und reden leider viel zu viel schön. Das spielt der rechten Seite gut zu und das erschwert teilweise, immer wieder Lügen aufzudecken, da sie gerne mit einem Fünkchen Wahrheit spielen und viel dazu erfinden.
  2. Die eigentlichen Probleme: Die Kriegsgebiete!.… Seit Jahren herrschen Bürgerkriege, u.a. in Syrien. Aber welche Möglichkeiten gibt es, da zu helfen, damit diese ein Ende finden. Leider sehe ich bei dem aktuellen Staatsoberhaupt keine Chance. Denn Baschar al-Assad hat eigentlich kein Interesse an einem Ende, durch ihn existiert dieser Bürgerkrieg überhaupt. Und da er militärisch von Russland unterstützt wird, was ich überhaupt nicht verstehe, ist hier keine Lösung in Sicht, denn ohne jetzt den dritten Weltkrieg zu definieren, fehlt dafür nicht viel, wenn wir die Möglichkeiten einer Lösung erörtern möchten. Deswegen muss den Menschen erst einmal geholfen werden, auch wenn es viele sind! Aber wir haben Platz in unserem Land und wenn andere Länder mitmachen, schaffen wir das schon.
  3. Soziale Medien, u.a. Facebook.… Die Posts von Lügen gab es schon vor den Flüchtlingen, es wurden immer wieder kranke Menschen oder Geheimposts von Einbrechern erfunden und geteilt, damit einfach eine kleine Panikmache oder Aufreger durchs Netz gehen. Jetzt gibt es das Thema Flüchlinge, aber halten wir mal fest, dass nicht nur in FB das Thema fest bestimmt wurde, auch in allen anderen Medien gibt es gefühlt nur noch das Thema! Dazu kommt, egal ob rechts oder sozial: Alle beschäftigt das Thema und teilweise kann man es eigentlich nicht mehr hören, selbst wenn man zur helfenden Seite gehört.

Was fühlst du, wenn die mit dem Thema konfrontiert wirst oder wieder etwas zu der aktuellen Lage hörst? Bist du genervt, weil es überall nur noch das Dauerthema ist? Oder bist du genervt, weil dich andere Dinge daran stören? Gerne könnt ihr meinen Kommentarblock unten missbrauchen.. Schreibt mir!

Ich für mich hoffe, dass man helfen kann! Damit meine ich aber allen Menschen! Genauso Obdachlosen, aber auch Flüchlingen, auch einer Oma über die Straße oder einem Kind, dass vom Fahrrad gefallen ist, auch einer Katze auf dem Baum muss man helfen…. Überall und immer sollte man helfen und keine Art der Hilfe ausschließen. Mit dem Thema Doppelmoral stelle ich eine bescheidene Frage: Wer jetzt die Obdachlosen als Mittel verwendet, um sich über die Hilfe der Flüchtlinge aufzuregen, hat denn die Jahre zuvor Essen/Mittel/Geld an unsere Tafeln gespendet? Das wird heute immernoch gemacht, letztens habe ich wieder eine volle Box im Supermarkt gesehen und auch ich habe immer 1-2 x im Monat etwas gespendet, selbst wenn ich kaum Geld für den Monat hatte, immer mit dem Gedanken, man könne jederzeit selbst in die Situation kommen! Anstatt zu meckern, lieber etwas tun!

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