Wie begeistert waren wir, als dieses Jahr die ersten faltbaren Smartphones vorgestellt wurden. Angefangen hatte Samsung, am 20.02. stellten sie das Galaxy Fold vor. Einige Tage später folgte Huawei mit dem Mate X. Trotzdem waren sie nicht die ersten, denn Royole waren bereits im Vorjahr die ersten, die mit ihren FlexPai das erste faltbare Phone vorstellten.

Samsung Galaxy Fold (Quelle: Wikimedia)

Neben dem Preis von ca. 2000 EUR spricht aber einiges, bei den Innovationen die erste Generation auszusitzen. Samsung hat sicherlich die bessere Lösung, was das faltbare Display betrifft, weil es beim Aufklappen straff gezogen ist und durch das Zuklappen genug Platz im Inneren hat. Bei Huawei kann man bereits in den ersten Präsentationsvideos sehen, dass die Oberfläche weicher sein wird. Die Lösung, das Display nach außen zu klappen, finde ich als schönere Lösung, weil kein weiteres Display benötigt wird. Dafür ist die Wabbeloberfläche und gerade der Knickbereich keine Offenbarung. Samsung, die noch ein Display bereitstellen, wenn das Handy zugeklappt ist, haben hier einen Sprung in die Vergangenheit gewagt. Warum ist es so klein, warum ist soviel Rahmen sichtbar? Das sieht doch weder schön noch nutzbar aus.

Huawei Mate X (Quelle: Wikimedia)

Mein persönliches Fazit: Ich warte ab! Neugierig bleibe ich aber. Sobald man diese LIVE begutachten kann, werde ich es tun. Denn ich möchte schon wissen, ob meine Zweifel bestätigt werden können. Ansonsten hoffe ich, dass die nächsten Geräte qualitativ zulegen und deswegen nicht gleich 3000 EUR kosten werden.

Royole FlexPai (Quelle: TechRadar.com)